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Theologie der Spiritualität hat an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien bereits eine lange Tradition.

Hier wurde schließlich im Oktober 2004 erstmals ein Institut für Theologie der Spiritualität gegründet, nachdem einer der beiden Lehrstühle für Dogmatische Theologie durch Emeritierung frei geworden war und die Fakultät die  Umwidmung dieses  Lehrstuhls in einen neuen Lehrstuhl für „Theologie der Spiritualität“ beschlossen hatte.

Nach dem Berufungsverfahren wurde Univ.-Prof. Dr. Marianne Schlosser auf den neuen Lehrstuhl ernannt. Mit ihr gemeinsam arbeiten derzeit Univ.-Ass. Dr. Regina Willi und Univ.-Ass. Mag. Peter Becker als wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Frau Ingrid Tanzer als Organisationsassistentin. PD Dr. habil. Karl-Heinz Steinmetz ist der Lehreinheit als Privatdozent zugeordnet.

Seit 01.01.2012 gehört der Lehrstuhl Theologie der Spiritualität als eigener Fachbereich dem durch organisatorischen Zusammenschluss neu geschaffenen "Institut für Historische Theologie" an (Kirchengeschichte, Theologie und Geschichte des christlichen Ostens, Liturgiewissenschaft, Theologie der Spiritualität).

Leitbild des Faches Theologie der Spiritualität


Neuerscheinungen

"Es haucht die Nacht ein neues Licht" -

Der weihnachtliche Festkreis in Gebeten und Betrachtungen

ed. Marianne Schlosser

Erscheinungsjahr 2020

Im Mittelpunkt der Weihnachtszeit steht das Geheimnis der Menschwerdung Gottes im Kind Jesus in der Heiligen Nacht. Der Advent und eine Vielzahl liturgischer Feste bereiten auf dieses zentrale Ereignis des christlichen Glaubens vor und beleuchten das Festgeheimnis in den Wochen nach dem Weihnachtsfest. Die Texte dieses Bandes enthalten Betrachtungen aus den Anfängen der Christenheit bis zur Gegenwart, die in ganz unterschiedlicher Weise das Weihnachtsgeheimnis umkreisen und vertiefen.

Weitere Informationen:
Verlag: eos Editions Sankt Ottilien

Laurentius von Brindisi (1559-1619)

Kapuziner und Kirchenlehrer

hrsg. von Peter Becker

Erscheinungsjahr 2020

In den letzten Jahrzehnten hat die Erforschung des Lebens und Wirkens des großen Kapuziners Laurentius von Brindisi (1559–1619) bedeutende Fortschritte gemacht. Sein Name ist nicht nur mit der Einpflanzung des Ordens in Österreich und Böhmen, sondern mit der Katholischen Reform des 16. Jahrhunderts untrennbar verbunden. Als außergewöhnlich sprachbegabter, begeisterter und begeisternder Ordensmann und Prediger, zugleich klug und unerschrocken in den verschiedenen diplomatischen Missionen, die ihm von Papst und katholischen Fürsten anvertraut wurden, prägte er seine Zeit in einem Ausmaß wie wenige seiner Zeitgenossen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das theologische, exegetische und spirituelle Werk des „Doctor apostolicus“, das bislang noch wenig rezipiert ist, und von dem man sich Inspiration für unsere eigene Gegenwart erwarten darf.

Nähere Informationen:
Verlag: eos Editions Sankt Ottilien